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Jusos zeigen sich empört über die geplante Sperrstunde in Hersfeld-Rotenburg

Hersfeld-Rotenburg. Die waldhessischen Jusos kritisieren die Herabsetzung der Sperrstunde auf 3.00 Uhr bei Veranstaltungen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. So soll laut den neuesten Planungen der Bürgermeisterdienstversammlung, des Kreisausschusses und der Polizei die Musik auf den Kirmessen, den Abifeiern oder den Discoabenden um 3.00 Uhr aufhören zu spielen, alle Gäste müssen bis 3.30 Uhr die Veranstaltung verlassen haben.

„Wir können doch froh sein, wenn Kirmesburschen, Schützenvereine und andere Gruppen überhaupt noch Veranstaltungen in den Dörfern anbieten. Denjenigen jetzt das Leben unter dem Hinweis auf Gewalt- und Alkoholexzesse noch schwerer zu machen, entbehrt jeder Logik“, so die Juso-Unterbezirksvorsitzende Tabea Heipel. Im Landkreis haben bereits mehrere Kirmesgesellschaften und Vereine Probleme mit dem Überleben. „Dabei sind diese doch für unsere ländliche Struktur von großer Bedeutung, bieten sie schließlich nicht nur für Jugendliche die Möglichkeit, in Vereinen aktiv zu werden und sich am Wochenende wohnortnah mit Freunden zu treffen und zu feiern“, sind sich die Jusos einig.
Auch die Vorgehensweise der Verantwortlichen wird von den Jusos kritisiert. „Die Thematik sollte erstmal mit den betroffenen Vereinen diskutiert werden bevor Vereinbarungen unterzeichnet werden. Vorschnelle Entscheidungen helfen hier niemandem“, so Tabea Heipel abschließend.

Die Jusos werden sich deshalb um ein Zusammentreffen mit den anderen politischen Jugendorganisationen und den betroffenen Vereinen bemühen, um so nochmals die Diskussion mit den Entscheidungsträgern zu suchen.

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